Ein Jahr Corona: Was das Virus mit der Liebe gemacht hat

Dass das Virus extrem ansteckend ist, wissen wir. Und können es nicht mehr hören. Dass das Virus uns verändert hat, spüren wir. Das ist mehr als eine subjektive Empfindung. Aus zahlreichen Gesprächen weiß ich, dass vor allem Singles sehr stark unter der sozialen Isolation leiden. Und auch ein wenig verzweifeln wegen der extremen Schwierigkeit, im
Lockdown jemanden kennen zu lernen. Die Wissenschaft bestätigt das: „Sehr viele Menschen sind verzweifelt und haben teilweise seit Wochen keinen Menschen mehr umarmt oder berührt“, hat Barbara Rothmüller, Soziologin und Sexualpädagogin an der Sigmund-Freud-Universität, festgestellt.

Die vergangenen Corona-Monate waren aber auch ein Härtetest für bestehende Partnerschaften. Ohne äußere Ablenkungen und in erzwungener Dauer-Nähe haben viele Menschen ihre Beziehung hinterfragt. Nicht alle sind zusammengeblieben. Doch dieses ist keine der vielen Jammer-Kolumnen zum Corona-Jahrestag. Gesellschaftlich hat es einen Bewusstseinswandel gegeben. Privatleben und Partnerschaft sind in den Vordergrund gerückt, Berufliches hat an Bedeutung verloren. Ist das so furchtbar für unser zukünftiges Glück? Was ich beruflich sehr stark erlebe: Auch die Partnersuche hat sich verändert und ist viel selektiver geworden. Gefragt ist Qualität statt Quantität – ist das nicht wunderbar für unser zukünftiges Glück?

Genau deshalb erlebe ich gerade einen Boom bei der persönlichen, individuellen Partnervermittlung. Ausführliche Erstgespräche und mehrstündige Interviews, wie sie für mich gängige Praxis sind, gewährleisten genau die Qualität, die jetzt gefragt ist. Und das erste, von mir begleitete Zusammentreffen findet halt nicht in einem Restaurant, sondern bei einem Spaziergang im Wald statt – was wunderbar romantisch sein kann. Sogar bei Regen, auch das habe ich schon erlebt.

Ohne Partner zu sein, ist kein Schicksal. Es gibt viele Wege, diese Situation zu ändern. Ich biete einen davon an und habe unzählige Menschen erfolgreich bei der Partnersuche unterstützen dürfen. So haben mir von den reichsten 30 Familien Österreichs bereits ein Drittel ihr Vertrauen geschenkt.

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