Mein Tipp: Glauben Sie den Fakten. Und hören Sie auf Ihr Herz.

Zum Thema Partnerschaft und Partnersuche gibt es unzählige Studien und Umfragen. Ich habe hier ein Best of für Sie zusammengestellt, einen kleinen Streifzug durch Interessantes und Wissenswertes rund um Liebe und Beziehung. Doch so fundiert eine Statistik auch ist – vergessen Sie trotzdem nie, auf Ihr Herz zu hören.

Angelina Jolie, Schauspielerin, spricht über das schwere Single-Leben:

Ziemlich genau for einem Jahr hat sie die Scheidung von Brad Pitt eingereicht. Im Schweizer „Blick“ verrät sie, wie es ihr damit geht: „Es gefällt mir nicht, Single zu sein. Es ist nicht etwas, was ich wollte. Tut mir leid, aber es gibt nichts Gutes daran. Es ist nur schwer.“
Quelle: Kurier (Jordan Strauss/Invision/AP)

Wisch und Weg

Die Vorgehensweise vieler Onlinedating-Dienste verhindert eine Beziehung eher, als dass sie sie befördert. Eine Forschergruppe um Eli Finkel von der Northwestern University bemängelt beispielsweise, dass die Art der Präsentation – zwei- statt dreidimensional – sowie die schriftliche Kommunikation nicht der Interaktion entsprächen, die es brauche, um festzustellen, ob man zueinander passt. Zudem fördere der Eindruck, zumindest theoretisch Zugriff auf sehr viele potenzielle Partner zu haben, nicht unbedingt den Wunsch, sich an eine dieser Möglichkeiten zu binden. Die vermeintlich unfehlbaren Matching-Algorithmen, mit denen manche Börse wirbt, halten die Wissenschaftler auch nicht für hilfreich. Sie beruhten häufig auf Prinzipien wie Ähnlichkeit oder Gegensätzlichkeit, die längst nicht so wichtig für Beziehungen seien, wie man lange vermutet habe, so Finkel und Co. Zudem berücksichtigen sie nicht, ob und in welcher Weise Personen sich einander annähern und miteinander reifen können und wie die Art ihrer Interaktion die Anziehung sowie eine langfristige Bindung zwischen ihnen befördern oder mindern kann.
Quelle: Psychologie heute

Warum das Liebesleben wichtiger als das Unternehmen sein sollte

Nicht nur das Geschäft, sondern auch die seelische Gesundheit wird davon profitieren, wenn man dem Liebesleben die richtige Aufmerksamkeit schenkt. Einen liebenden, verständnisvollen Partner an seiner Seite zu haben, ist eine der am meist unterschätzten Kraftquelle eines modernen erfolgreichen Unternehmers. Durch die Möglichkeit, Frust abzulassen – auch wenn der Partner das Problem nicht lösen kann – ergeben sich oftmals neue Perspektiven. Aber auch gar nicht über Berufliches zu sprechen, sondern einfach gemeinsam vom Berufsalltag abzuschalten verhilft zu neuer Energie und Zufriedenheit. Und last but not least ist Sex die schnellste und effektivste Möglichkeit, Stress abzubauen – gefolgt von einer Trainingseinheit im Fitnesscenter.
Quelle: entrepreneur.com

Romantik in Beziehungen

Die Forscher des Teams von Dr. Bianca P. Acevedo, analysierten 25 Studien, in denen insgesamt über 6.000 Personen hinsichtlich kurzfristiger und langfristiger Beziehungen untersucht wurden. Ziel war es herauszufinden, ob romantische Liebe zu größerer Zufriedenheit führt als „leidenschaftliche Liebe“ (romantisch plus obsessiv) oder „freundschaftliche Paarbeziehungen“.
Die Ergebnisse: Menschen, die in romantischen Beziehungen sind, sind zufriedener als Menschen in freundschaftlichen oder leidenschaftlichen Paarbeziehungen, egal ob diese kurzfristig sind oder bereits lange andauern. Menschen, die mit ihrer Beziehung zufriedener sind, sind in der Regel glücklicher und haben zudem ein höheres Selbstbewusstsein als Menschen, die mit ihrer Beziehung unzufrieden sind.
Quelle: Medical News Today

Social Media als Lustkiller

Online Gezwitscher statt Bettgeflüster? Zweisame Momente und die Beschäftigung miteinander gehen zunehmend auf Kosten von Facebook und anderen sozialen Netzwerken verloren. Das legt eine aktuelle Studie nahe, die das Sexleben von 15.000 Briten untersucht hat. Demnach haben die 16- bis 44-Jährigen weniger als fünf Mal pro Monat Sex – gegenüber früher eine Reduktion um 20 Prozent. Die Schlussfolgerung der Forscher: Das moderne Leben wirkt sich negativ auf die Lust aus. Dass das kein rein britisches Problem ist, zeigte erst kürzlich eine Umfrage von Marketagent.com, die ergab: Österreicher verzichten lieber eine Woche auf Sex als auf ihr Handy. Sechs von zehn nehmen ihr Handy mit ins Schlafzimmer.
Als ersten Schritt, um solche zwischenmenschliche Sprachlosigkeit aufzulösen, sollte man das Problem ansprechen. „Es ist wichtig, das Problem bewusst zu machen. Man muss aktiv eine Bremse ziehen und sich ausmachen, dass das Internet hier jetzt keinen Platz hat.“
Quelle: Kurier.at

Studie beweist: Wir deuten Flirts oftmals falsch

Die US-Universität in Kansas hat zum Thema Flirten eine große Studie durchgeführt und kam zu überraschenden Ergebnissen: So erkannten die Test-Probanden häufig nicht, dass das Gegenüber offensiv flirtete. Männer bemerkten das in nur 36 Prozent der Fälle, Frauen nur in 18 Prozent. Gut waren die Teilnehmer nur darin, zu erkennen, wenn das gegenüber nicht auf einen Flirt aus war. 80 Prozent der Teilnehmer erkannten das richtig.
Quelle: frauenzimmer.de, 23.06.14

Warum wir küssen

Psychologen der Universität Oxford haben die Funktion von Küssen in Liebesbeziehungen untersucht. Nach der Befragung von 308 Männern und 594 Frauen zwischen 18 und 63 Jahren aus Nordamerika und Europa sind die Wissenschaftler zu dem Ergebnis gekommen, dass das Küssen helfen könnte, potenzielle Partner zu erkennen und Beziehungen aufrechtzuerhalten. Für die Teilnehmer, die in einer exklusiven Beziehung lebten, war die Häufigkeit des Küssens wichtiger als die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs. Sie entsprach dabei auch dem in der Beziehung erlebten Glück.
Quelle: Kurier.at

Was Paare in der Beziehung wirklich glücklich macht

Nicht auf die großen Dinge kommt es an, alltägliche Kleinigkeiten sind es, die glücklich machen, wie eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach zeigte, die von Jacobs-Krönung in Auftrag gegeben wurde. Etwas mehr als 1600 Personen ab 16 Jahren wurden befragt. Drei Viertel wünschen sich demnach, als Paar etwas zu unternehmen, spazieren zu gehen oder einen Ausflug zu machen. Zwei Drittel frühstücken gern zusammen mit ihrem Partner oder möchten abends zusammen ausgehen. Das ist im Durchschnitt sogar wichtiger als körperliche Nähe, sei es die wohlige Umarmung oder Geschlechtsverkehr – wobei Männer in der Frage etwas anders denken und empfinden als Frauen. Während 54 Prozent der Frauen Sexualität als ganz besonderen Moment der Zweisamkeit empfinden, sind es unter Männern 66 Prozent.
Quelle: Welt.de

Zweisamkeit macht glücklich

Professor Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg gelangt zu folgenden Erkenntnissen in seinen Studien:
Menschen sind auf Partnerschaft programmiert, lautet eines seiner Ergebnisse. Denn hohe Scheidungsraten hin oder her: Das Ding mit der Zweisamkeit ist immer noch die beliebteste Lebensform. Kaum etwas im Leben trägt im Schnitt so viel zur Lebenszufriedenheit bei wie Ehe und Partnerschaft – kein Chefsessel, kein Eigenheim, keine Gehaltserhöhung, kein Traumurlaub.
Die Liebe macht aber nicht nur glücklich, sie hält auch gesund: Verheiratete etwa leben länger und sind nicht so anfällig für psychische Erkrankungen. Und sogar Geschiedene, die noch keinen neuen Partner gefunden haben, sind im Mittel zufriedener als die ewigen Singles. Am erstaunlichsten aber findet der Forscher, dass Witwer und Witwen, die wieder einen neuen Partner gefunden haben, mit am glücklichsten sind.
Quelle: Für Sie

Neue Studie warnt: Zu viele SMS können Ihre Beziehung gefährden

Wer in einer Liebesbeziehung mit seinem Partner ständig per SMS kommuniziert, gefährdet die Partnerschaft – besagt zumindest eine Studie der Brigham Young University. Der Grund: Wer stark per Kurznachricht kommuniziert, schwächt die Verbindung im „echten“ Leben. Die Experten der Studie empfehlen daher: Wer eine glückliche Beziehung führen will, sollte Smartphone und Tablet aus der Hand geben und auch schwierige Themen persönlich besprechen. Dabei gibt es aber auch eine Ausnahme von der Regel, denn Liebesbekundungen und nette Worte per SMS kommen bei beiden Geschlechtern gut an.
Quelle: Studie der Brigham Young University, Heute.at

Neue Studie: Männer erwarten, dass sich Frauen an den Kosten fürs gemeinsame Ausgehen beteiligen.

Der Psychologe David Frederick von der Chapman-Universität in Kalifornien, veröffentlichte im Juli 2013 die Ergebnisse einer Studie, für die 17.000 US-Bürger befragt wurden.
Obwohl Männer bei einem Date die Rechnung für die Konsumation der Frau wie selbstverständlich mit bezahlen, denken sie in vielen Fällen, die Frau könnte sich ruhig daran beteiligen.
64 % der Männer erwarten demnach, dass sich die Frau an den Kosten beteiligt.
44 % gaben an, eine dauerhafte Beziehung davon abhängig zu machen.
84 % der Männer erklärten, dass die meisten Ausgaben fürs gemeinsame Ausgehen von ihnen übernommen werden.
58 % der Frauen bestätigten diese Angaben.
57 % der Frauen haben schon einmal angeboten, die Kosten zu übernehmen.
39 % hofften, der Mann würde dieses Angebot nicht annehmen.
Besteht eine Beziehung länger als sechs Monate, wird die Kostenteilung zur Normalität.
Mein Tipp: Wenn ER drei- bis viermal eingeladen hat, könnte SIE ihn ruhig auch einmal einladen.

„Gegensätze ziehen sich an“ ist ein Mythos

Für 90 % aller Frauen und Männer ist eine erfüllte Partnerschaft das wichtigste Ziel. Doch Gegensätze laugen auf Dauer aus – je ähnlicher sich die Partner sind, desto seltener trennen sie sich.
Quelle: Magazin Focus, 13.08.2012

Erfolgreich ist, wer selbst aktiv wird. Und bleibt.

Wer darauf wartet, dass der Traumpartner plötzlich vor der Tür steht, wird enttäuscht. Und verbittert. Nur die aktive Suche führt auch zu einer glücklichen Beziehung.
Aber auch in einer Beziehung ist Aktivität entscheidend. Gemeinsame Visionen und gleiche Ansichten im Arbeits-, Freizeit- und Familienleben sowie beim Thema Geld spielen eine große Rolle – und sollten aktiv kommuniziert werden. Rückmeldung und Anerkennung geben ist wichtig, ebenso wie dem Partner zu sagen, dass es einem leid tut, wenn man ihn verletzt hat. Paare, die das sog. „dyadische Coping“, also das gemeinsame Bewältigen von Problemen beherrschen, sind glücklicher. Und Freiräume sowie eine gewisse Autonomie sollten gepflegt werden.
Quelle: Studie im Auftrag der US Regierung

Die Ehe in Prozenten

98 % der Männer, aber nur 95 % der Frauen sind gerne verheiratet
97% der Männer haben aus Liebe geheiratet, aber nur 95 % der Frauen
37 % der Männer heirateten auch aus Vernunft, aber nur 14 % der Frauen
21 % der Frauen haben schon an Trennung oder Scheidung gedacht, aber nur 14 % der Männer
73 % der Männer, aber nur 64 % der Frauen räumen Erotik und Sex eine wichtige Rolle ein
4 % haben in der jetzigen Ehe bereits einen Paartherapeuten aufgesucht
Quelle: TNS Emnid, repräsentative Umfrage unter 1.001 verheirateten Frauen und Männern, 2012